MDM-geförderte Filme für den Oscar®

MDM-geförderte Filme „Werk ohne Autor“ und „Donbass“ gehen ins Oscar®-Rennen

Florian Henckel von Donnersmarcks neuer Spielfilm „Werk ohne Autor“ ist als deutscher Kandidat für einen Oscar® in der Kategorie „Bester nicht englischsprachiger abendfüllender Kinofilm“ ausgewählt worden. Das Künstlerdrama entstand mit Unterstützung der Mitteldeutschen Medienförderung (400.000 Euro) und wurde u.a. in Dresden, Görlitz und Umgebung und Zittau gedreht.

Bereits 2007 gewann von Donnersmarck den Oscar® für „Das Leben der Anderen“. Sein neuer Film feiert in der kommenden Woche Weltpremiere bei den Filmfestspielen in Venedig und kommt am 3. Oktober in die deutschen Kinos.

Der renommierte Dokumentar- und Spielfilmregisseur Sergei Loznitsa wird mit „Donbass“ für die Ukraine ins Oscar®-Rennen gehen. Das Projekt der Leipziger Firma Ma.Ja.De. entstand als internationale Koproduktion und wurde von der MDM mit 270.000 Euro gefördert. Bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes war Loznitsa für „Donbass“ mit dem Preis für die beste Regie in der Reihe „Un Certain Regard“ ausgezeichnet worden. Das Drama ist ab heute in den deutschen Kinos zu sehen.

Am 22. Januar 2019 wird die Academy of Motion Picture Arts and Sciences die Nominierungen bekanntgeben, die 91. Oscar®-Verleihung findet am 24. Februar 2019 statt.

(Quelle: Pressemeldung Mitteldeutsche Medienförderung GmbH v. 30.08.2018)

„Adam & Evelyn“ im MMZ

Mit „Adam & Evelyn“ von Andreas Goldstein war vergangene Woche wieder ein sehr spannendes Projekt bei uns in der Kinomischung. Mischtonmeister Markus Krohn (mk-filmton) mischte im Dolby Atmos Studio hier im MMZ den guten Ton zum Bild. Der Film ist als Beitrag eines deutschen Regisseurs bei der „Settimana della Critica“ in Venedig mit dabei. Das „Venice Int. Film Festival“ findet vom 29. August bis 8. September 2018 statt. Gratulation zur Nominierung!

Im Bild (v.l.) Andreas Goldstein, Jakobine Motz, Markus Krohn, Chris Wright, Matthias Breitbach

„Ága“ & „Lemonade“ gewinnen in Sarajevo

Gratulation an 42film, die Filmcrews und alle Beteiligten für diese sensationellen Erfolge auch von uns!

Die MDM gab zu diesem Anlass folgende Pressemeldung heraus:
Die internationale Koproduktion „Ága“ unter der Regie von Milko Lazarov ist mit dem Hauptpreis des 24. Sarajevo Film Festivals ausgezeichnet worden, den Preis für die beste Regie sprach die Jury Ioana Uricaru für „Lemonade“ zu. Beide Spielfilme wurden von der Halleschen Firma 42film koproduziert und von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) unterstützt.
MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen: „Nach der Weltpremiere bei der Berlinale nun die Top-Preise beim wichtigsten Festival in Südosteuropa! Wir gratulieren Milko Lazarov, Ioana Uricaru sowie 42film aus Halle und ihren Teams sehr herzlich zu diesem schönen Erfolg.“

In seinem zweiten Spielfilm „Ága“ erzählt der bulgarische Regisseur Milko Lazarov die Geschichte des Rentierhirten Nanook und seiner Frau Sedna, die als letzte Inuit nach alter Tradition in ewigem Eis und Schnee leben. Als Sedna schwer erkrankt, bleibt für Nanook nur die Versöhnung mit seiner Tochter Ága, die sich vom traditionellen Leben abgewandt hat. Nanook tritt den Weg in eine Welt an, die er nicht begreift und in der kein Platz für jemanden wie ihn ist.
Produziert wurde das Drama von Red Carpet Films (BG), 42film und Arizona Films (F) in Zusammenarbeit mit ZDF/Arte und dem Bulgarischen Fernsehen. Neue Visionen Filmverleih startet den Film unter dem Titel „Nanouk“ am 18.10. in den deutschen Kinos.

„Lemonade“ ist das Langfilmdebüt der rumänischen Filmemacherin Ioana Uricaru. Im Mittelpunkt steht die 30-jährige Rumänin Mara, die vor kurzem mit ihrem neunjährigen Sohn Dragos in die Vereinigten Staaten ausgewandert ist. Vor ein paar Monaten hatte sie dort den amerikanischen Bauarbeiter Daniel kennengelernt und gleich geheiratet. Der Film folgt Mara bei einer Reihe von einschneidenden Begegnungen, die an ihren Traum geknüpft sind, in der Fremde ein besseres Leben zu finden.
„Lemonade“ entstand als Koproduktion von Mobra Films (RO), 42film, Peripheria (KAN) und Filmgate (S) und läuft ab dem 04.10. im Verleih von déjà-vu Film im Kino.

Im Programm des Sarajevo Film Festivals waren darüber hinaus fünf weitere MDM-geförderte Produktionen vertreten: in der Reihe Focus Adina Pintilies Berlinale-Gewinner „Touch Me Not“, „Licht“ von Barbara Albert und Marios Piperides‘ „Smuggling Hendrix“, der Animadokfilm „Chris the Swiss“ von Anja Kofmel lief in der Sektion Kinoscope, und die Folge „Pinguin“ aus der Serie „Animanimals“ von Julia Ocker im Kinderfilmprogramm.

(Quelle: Pressemeldung der Mitteldeutsche Medienförderung GmbH v. 17.8.2018)

MDM-geförderte Filme in Venedig

Eine sehr erfreuliche Pressemeldung der MDM erreichte uns. Aber lest selbst …

Bei den 75. Internationalen Filmfestspielen in Venedig werden drei von der Mitteldeutschen Medienförderung unterstützte Filme ihre Weltpremiere feiern. Im Wettbewerb um den Goldenen Löwen ist Oscar®-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck mit „Werk ohne Autor“ vertreten, außer Konkurrenz läuft „Aquarela“ von Victor Kossakovsky, und in der unabhängigen Reihe Settimana della Critica stellt Andreas Goldstein sein Spielfilmdebüt „Adam und Evelyn“ vor.

MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen: „Drei in Mitteldeutschland entstandene Produktionen beim ältesten und einem der wichtigsten Festivals der Welt – das ist eine wunderbare Auszeichnung für drei besondere Filmemacher. Wir gratulieren ihnen und allen Beteiligten herzlich und wünschen viel Erfolg am Lido!“

In „Werk ohne Autor“ spannt Regisseur von Donnersmarck („Das Leben der Anderen“), der auch das Drehbuch schrieb, einen Bogen über drei Epochen deutscher Geschichte: Im Zentrum steht der junge Maler Kurt (Tom Schilling), der aus der DDR in die BRD flieht. Doch auch danach lassen ihn seine Kindheits- und Jugenderlebnisse aus der NS- und SED-Zeit keine Ruhe. Als er in der Studentin Elisabeth (Paula Beer) die Liebe seines Lebens trifft, gelingt es ihm, Bilder zu erschaffen, die nicht nur sein eigenes Schicksal widerspiegeln, sondern die Traumata einer ganzen Generation.
„Werk ohne Autor“ ist eine Produktion von Pergamon Film und Wiedemann & Berg Film in Koproduktion mit ARD Degeto und BR sowie in Zusammenarbeit mit Beta Cinema. Die MDM hat die Produktion mit 400.000 Euro unterstützt. Gedreht wurde in Dresden, Görlitz und Umgebung, Zittau, in Berlin und in Nordrhein-Westfalen. Walt Disney Studios Motion Pictures Germany bringt „Werk ohne Autor“ am 4. Oktober in die deutschen Kinos.

Der gefeierte Regisseur Victor Kossakovsky („Vivan Las Antipodas!“) begibt sich in seinem neuen Dokumentarfilm „Aquarela“ auf eine epische Reise in das Herz des Elements Wasser. Gefilmt von einem Eisberg, der vom arktischen Eis abbricht und hinaus ins offene Polarmeer treibt, macht er die Schönheit des lebensspendenden Elementes und zugleich seine erschütternde Kraft erlebbar.
Entstanden ist „Aquarela“ als Koproduktion von Ma.ja.de. Filmproduktion Leipzig mit Aconite Productions und Danish Documentary in Zusammenarbeit mit dem RBB. Der Film wurde von der MDM mit 200.000 Euro gefördert.

Mit „Adam und Evelyn“ verfilmt Autor und Regisseur Andreas Goldstein den vielgelobten Roman des in Dresden geborenen Schriftstellers Ingo Schulze. Erzählt wird die Geschichte von Adam und Evelyn im Sommer 1989. Das Paar lebt in der ostdeutschen Provinz. Nachdem Adam seine Freundin betrogen hat, reist sie nach Ungarn. Adam folgt ihr und wird von Evelyn abgewiesen. Sie schafft es aber auch nicht, ihn gehen zu lassen. Dann fällt die Mauer…
Der Film ist eine Koproduktion von Ma.ja.de. Filmproduktion Leipzig und Cine Plus und wurde von der MDM mit 250.000 Euro unterstützt. Die Dreharbeiten fanden in Naumburg, Weißenfels, Teutschenthal, Bad Dürrenberg, Zeitz, Freyburg und Leipzig sowie in Ungarn statt.

Die 75. Internationalen Filmfestspiele Venedig finden vom 29. August bis 8. September statt.

Gratulation auch von uns!

Bewerbung für Masterclass 2018 – jetzt!

Masterclass – DAS ORCHESTER

Liebe Freunde der Filmmusik, liebe Nachwuchs-KomponistInnen,

ab sofort ist die Bewerbung für die Masterclass – DAS ORCHESTER möglich, die vom 21. bis 25. Oktober während der 11. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) stattfindet.Mit freundlicher Unterstützung von Magic Light Pictures und ZDF wartet eine Sequenz des Animationsfilms „Der Grüffelo“ (Max Lang und Jakob Schuh, 2009) darauf, während der Filmmusiktage von Studierenden, Absolventen und Interessierten aus dem Bereich Filmmusik gemeinsam mit der Staatskapelle Halle vertont zu werden. Betreut von erfahrenen Dozenten und Künstlern wird nun bereits im sechsten Jahr jungen KomponistInnen der Umgang und die Arbeit mit einem großen Orchester auf vielen verschiedenen Ebenen ermöglicht.

Interessenten bewerben sich mit einer Orchesterpartitur sowie einer Aufnahme oder einem Midi-Layout. Im nächsten Schritt erhalten die ausgewählten Teilnehmer einen ca. dreiminütigen Filmausschnitt von „Der Grüffelo“ zur Orchestrierung, der in der Aufnahme-Session mit der Staatskapelle Halle bearbeitet und produziert werden soll. Die Audio-Aufnahme darf nach Freigabe durch das Orchester von den KomponistInnen frei verwendet werden.

 
Die Bewerbung ist bis zum 6. August 2018 möglich.
 
Weitere Infos zur Masterclass und Bewerbungsformulare unter: www.filmmusiktage.de